Kleingärten sind leider allzu oft gleichförmig in Beete aufgeteilt und sehen etwas eintönig aus. Legen Sie doch ein Hügelbeet an, es vergrößert die nutzbare Fläche und sorgt durch gutes Pflanzenwachstum für eine reichhaltige Ernte. Und der Clou bei meiner Idee: Planen Sie das Hügelbeet doch einfach halbkreisförmig. Das schafft sonnige und schattige Stellen und damit unterschiedliche Wachstumsbedingungen.
Im Herbst ist die Anlage am günstigsten, da grobes Material, wie Äste, Staudenabschnitte oder Laub, zur Verfügung stehen. Die holzigen groben Teile bilden die unterste Schicht. Darauf folgt eine Schicht Grassoden, dann Laub mit feinen Zweigen, Stallmist und Rohkompost. Die Beethöhe beträgt etwa 70 cm. Da Hügelbeete leicht austrocknen, wird oben eine 40 cm breite Gießrinne ausgeformt.
Im Frühjahr bepflanze ich mein Hügelbeet in bunter Mischkultur. Tomaten stehen ganz oben. Dazwischen Salat und Kohl. Für Rettich, Bohnen, Zwiebeln und Möhren ist ebenfalls Platz. Bohnenkraut wächst gut zwischen Bohnenreihen, Basilikum zwischen Gurken. Wo immer etwas frei ist, breiten sich Borretsch, Kapuzinerkresse, Dill und Jungfer im Grünen aus. Ein so gestaltetes Hügelbeet ist ein schöner, sinnvoll bepflanzter Komposthaufen.
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